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Dies ist ein Text-Heading Üb erschrfit. Keine Ahnung was ic hier schreiben soll. Panda ist toll.

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14.11.21

Wie das Zuhören ein Lebensretter sein kann – Suizidgefährdete erkennen

Der Großteil von Suizid-Gefährdeten (oder auch Selbsttötung genannt) möchte nicht sterben. Diese Menschen befinden sich meist in Situationen, in denen es für sie dem Anschein nach kein Entkommen gibt. Für sie ist der Suizid, oder auch Selbsttötung, der einzige Weg bzw. Fluchtplan, den Sie am Ende ihres Tunnels sehen. Der Schein trügt jedoch, und außenstehende Menschen, außerhalb des sichtbaren Tunnels, können in solch einer Krisensituation den Betroffenen helfen, das Licht wieder zu erblicken. Doch dafür muss man auch wissen, wie man als Außenstehender helfen kann.
Traurige Jugendlich eingekrümmt in sich selbst mit einem Glas Alkohol in der Hand
Traurige Jugendlich eingekrümmt in sich selbst mit einem Glas Alkohol in der Hand

Jeden Tag – 24/7

Tagtäglich stirbt jede 6. Person, die mit Depressionen zu kämpfen hat. Das sind statistisch mehr sterbende Menschen durch Depressionen als durch Autounfälle, Drogen und Aids zusammen!

Sowohl Jugendliche als auch Kinder sind tagtäglich betroffen und bei ihnen stellt der Suizid sogar die zweithäufigste Todesursache dar. Denn bevor ein Flucht-Versuch klappt, braucht es bei Jugendlichen bis zu mindestens 20 Versuche. Vor den Versuchen selbst kommen auch Ankündigungen, die ernstzunehmend sein sollten, denn 4/5 aller Suizide wurden vorher einer anderen Person irgendwie kommuniziert. Deshalb ist es umso wichtiger Themen wie Depressionen und Selbsttötung zu verstehen und mit ihnen umgehen zu können.

Bei Äußerungen von Selbstmordabsichten oder konkreten Plänen ist die höchste Alarmbereitschaft geboten. Leider sind nicht alle Suizide verhinderbar, und sollte es in deinem Umfeld dazu kommen, sind dir selbst keine Vorwürfe zu machen.

Oftmals denken viele, die Person darauf anzusprechen, würde die Situation nur verschlimmern, jedoch ist dies ein Irrtum. Denn die meisten Menschen fühlen sich allein und hilflos in ihrer Situation. Durch eine Außenstehende Person erhalten sie Erleichterung und einen neuen, frischen Blickwinkel auf ihre Situation.

Besorgt um jemanden? Zuhören und Warnsignale erkennen!

Folgendes Verhalten könnte ein Signal sein und sollte aufmerksam beobachtet werden:

  • Distanz zu Familie und Freunden
  • Durchgehend betrübte Laune
  • Plötzliche Veränderung des Gemüts (z.B. aggressiv, abweisend, sensitiv)
  • Verschenkung vom geliebten Hab und Gut
  • Willkürliche Rücksichtslosigkeit bei Aktivitäten

Was du tun kannst:

  • Zuhören mit Geduld und Verständnis für die Situation
  • Klar ausdrücken: „Du bist uns wichtig“
  • Mutig sein und nach der Suizidabsicht fragen, und auch ernst nehmen
  • Für die Person da sein und Hilfe holen
  • Deine Unterstützung anbieten und Anlaufstellen gemeinsam aufsuchen

Hilfe

Tagsüber:

Jugendtelefon kopfhoch (6 - 22 Uhr)

0800-5458668

Jugendberatung Stadt

0941-507-2762

Jugendberatung Diakonie

0941-2977111

Jugendberatung Katholische Jugendfürsorge

941-79982-0

Rund um die Uhr:

Telefonseelsorge

0800-1110111 oder 0800-1110222

Kinder und Jungendpsychatrie am medbo Bezirksklinikum

0941-941-4004

Jungend Onlibeberatung

www.telefonseelsorge.de

www.kopfhoch.de

www.bke-jugendberatung.de

weitere Links für Österreich und der Schweiz findest du hier.

Quellen
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